Diskussion über diese Post

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Avatar von Marleen Oswald

Ich habe jetzt gerade diesen einen Artikel von dir gelesen, kenne dich und die Hintergründe nicht. Aber die Art, wie du schreibst, berührt mich. Auch wenn mein Recherchestoff ganz anders und viel weniger belastend ist als deiner, die Haltung fühlt sich sehr vertraut an, die Zeugenschaft und die Art, wie Geschichten einen finden. Respekt, dass du die Aufgabe angenommen hast. Ich bin so gespannt auf mehr Texte von dir

Avatar von J. Ruben
Feb 20Bearbeitet

Puuuh dieser Satz: "Ich schulde den beiden diese Zeugenschaft."

Da musste ich kurz aufhören zu lesen, weil das genau der Unterschied ist zwischen Journalismus als Handwerk und Journalismus als Haltung.

Das eine produziert Inhalte. Das andere trägt etwas, auch wenn es schwer wird, niemand zuschaut und man abends heulend im Bett liegt.

Was du beschreibst mit der regulierten Empathie - diese schmale Linie zwischen "ich fühle mit" und "ich leide mit" - ist eine brutal schwere Lebensaufgabe.

Nicht nur für Recherche, sondern für alles, was mit echten Menschen zu tun hat.

Danke, dass du das nicht glattgebügelt hast und du geschrieben hast, wie schwer diese Abgrenzung war, obwohl du sie theoretisch verstanden hattest.

Ich finde es so stark wie du eine eigenen Erkenntnisse in deine Arbeit als investigative Journalistin einbettest und werde dich auf jeden Fall weiterlesen.

Bin schon sehr gespannt auf den nächsten Artikel.

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